Startseite | Stand: August 2026

Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 16. September

Liebe Mitglieder der Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie in Berlin,

hiermit laden wir Sie herzlich zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 16. September um 18:00 Uhr in das Kaiserin-Friedrich-Haus ein. Die Mitgliederversammlung findet im Vorfeld unserer anschließenden wissenschaftlichen Sitzung statt.

Die Versammlung ist erforderlich, da das Amtsgericht Charlottenburg einige kleinere Anpassungen der Satzung angeregt hat. Die Satzung mit den entsprechenden Änderungsvorschlägen haben wir der Einladung als Anlage beigefügt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an der Mitgliederversammlung teilnehmen und über die vorgeschlagenen Satzungsänderungen abstimmen könnten. Dadurch kann die Eintragung unseres Vereins zeitnah abgeschlossen werden.

Unabhängig davon freuen wir uns sehr auf die anschließende spannende wissenschaftliche Sitzung und verbleiben

mit herzlichen Grüßen
Prof. Dr. Michael Abou-Dakn Vorsitzender


Festveranstaltung 150 Jahre Gesellschaft für Geburtshülfe und Gynäkologie in Berlin (9.05.1876)

Am Mittwoch, den 03.Juni,2026, fand die Sitzung der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin (GGG-B) im Hörsaal des Kaiserin Friedrich Hauses am Robert-Koch-Platz statt. Die Veranstaltung wurde als Hybridveranstaltung angeboten, sodass sowohl Teilnehmer vor Ort als auch online teilnehmen konnten.

Das Schwerpunktthema war „ die Festveranstaltung 150 Jahre Gesellschaft für Geburtshülfe und Gynäkologie in Berlin (9.05.1876)“. Die wissenschaftliche Leitung und Moderation übernahm Prof. Dr. Michael Abou-Dakn.

Der Abend begann mit einer Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Abou-Dakn.

Seit Januar 2026 ist PD Dr med. Melisa Gülhan Inci-Turan Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe im Vivantes Humboldtkrankenhaus. Es folgte ein spannender Vortrag zu „Herausforderungen und Strategien in der Geriatrischen Gynäko-Onkologie.“

Anschließend übernahm Prof. Dr. med. Mandy Mangler die Moderation. In Ihrer Laudatio zu den beiden Kraatzpreisträgerinnen stellte sie deren bisherigen wiss. Arbeiten und Preisauszeichnungen besonders heraus. Die Kraatzpreisträgerin aus Berlin, Charite Campus Virchow Klinikum, Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie, PD Dr. med Hannah Woopen referierte zu Ihrer ausgezeichneten Arbeit „Nachsorge neu denken – Cancer Survivorship in der Gynäkologischen Onkologie“.

Die Kraatzpreisträgerin aus der Universitätsklinik Leipzig, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, PD Dr. Anne Dathan-Stumpf berichtete aus ihrer ausgezeichneten Arbeit zum Thema „Kardiometabolisches Risiko nach Schwangerschaft mit plazentarer Dysfunktion: intensivierte versus konventionelle Nachsorge – eine Machbarkeitsstudie (PregCare Study)“.

Prof. Dr. med. Matthias David gab uns einen gelungenen historischen Überblick über all die Ereignisse von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in seinem Vortrag „ 9.Mai 1876 – ein Tag in Berlin“. Ganz besonders für unsere Gesellschaft die feierliche Gründung der Gesellschaft für Geburtshülfe und Gynäkologie in Berlin.

Als krönender Abschluss des Abends in einem feierlichen Rahmen wurde zwei Mitgliedern mit dem Votum der Mitgliederversammlung vom 22.04.2026 die Ehrenmitgliedschaft vergeben:

Dr. med. Emine Yüksel hielt die Laudatio zu Dr. med. Martina Dombrowski.

Anschließend wurde die Ehrenmitgliedsurkunde überreicht, Dr. med. Martina Dombrowski bedankte sich für diese Auszeichnung.

Prof. Dr. med. Michael Abou-Dakn hielt die Laudatio zu Prof. Dr. med. Jens-Uwe Blohmer. Anschließend wurde die Ehrenmitgliedsurkunde überreicht. Prof. Dr. med. Jens-Uwe Blohmer bedankte sich für diese Auszeichnung.

Der Abend endete mit einer Zusammenfassung und Verabschiedung durch Prof. Dr. Abou-Dakn, gefolgt von inspirierenden Gesprächen zum Netzwerken und Kennenlernen. Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer zertifiziert, und die nächste Sitzung ist für den 16.September 2026 geplant.


Wissenschaftliche Sitzung und Mitgliederversammlung mit Vereinsgründung am 22.April 2026

Die wissenschaftliche Sitzung der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin (GGG-B) fand ebenso wie die Mitgliederversammlung am gleichen Tag im Hörsaal des Kaiserin Friedrich Hauses am Robert-Koch-Platz statt. Die Veranstaltung wurde als Hybridveranstaltung angeboten, sodass sowohl Teilnehmer vor Ort als auch online teilnehmen konnten.

Vor der wiss.Sitzung wurde die Mitgliederversammlung abgehalten. Die neue Satzung wurde nach ausgiebieger Diskussion mehrheitlich angenommen. Der neue Verein wurde geboren. Der Vorstand wurde mehrheitlich bestätigt.

Die wissenschaftliche Sitzung begann mit einer Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Abou-Dakn, er übernahm die wissenschaftliche Leitung und Moderation.

Es folgten spannende Vorträge, unter anderem zu den „wichtigsten Änderungen der neuen „S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ präsentiert von Dr. med. Ragna Völker, Leitende Ärztin Brustzentrum City – Alexianer St. Gertrauden Krhs.

Ein weiteres Thema war: „Welche Brustkrebspatientin untersuche ich genetisch und warum?“, vorgetragen durch Dr. med. Jenny Katharina Wagner, Geschäftsführende Oberärztin CCMitte Brustzentrum.

Zum Thema „Antikörper-Drug-Konjugate – Neues therapeutisches Konzept und praktische Konsequenzen“ konnte Dr. med. Caroline Neeb, Oberärztin, Leitung Chemoambulanz (CCM) ihre Expertise uns mitteilen.

Auch aktuelle Entwicklungen zum Thema: „Überraschende Daten mit Einfluss auf die Nachsorge“ wurden abschließend vorgestellt von Prof. Dr. med. Jens-Uwe Blohmer, Direktor Klinik für Gynäkologie mit Brustzentrum (CCM).

Der Abend endete mit einer Zusammenfassung und Verabschiedung durch Prof. Dr. Abou-Dakn, gefolgt von inspirierenden Gesprächen zum Netzwerken und Kennenlernen. Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer zertifiziert.

Die nächste wissenschaftliche Sitzung mit Vergabe des Kraatz- Preises und Auszeichnung der Ehrenmitglieder findet am 03.Juni, 2026 um 18:30 Uhr im Rahmen einer Festveranstaltung statt.


Einladung zur Mitgliederversammlung und wissenschaftlichen Sitzung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

hiermit laden wir Sie herzlich zur Mitgliederversammlung sowie zur wissenschaftlichen Sitzung der Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie in Berlin am 22. April 2026 ein.

Nach langer juristischer Beratung ist es uns endlich gelungen, den Auftrag der Mitglieder umzusetzen und eine Rechtssicherheit für die GGG-B und deren Mitglieder herzustellen.

Ihre Teilnahme an dieser wichtigen Mitgliederversammlung ist daher von besonderer Bedeutung: Mit Ihrer Zustimmung zur neuen Satzung wird unsere alt-ehrwürdige wissenschaftliche Gesellschaft, die bislang ein Verein ohne Rechtspersönlichkeit war, in einen eingetragenen Verein (e.V.) überführt. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit wurde bereits beantragt. Die wesentlichen Inhalte und Aufgaben sind den Wünschen der Mitglieder aktualisiert worden, entsprechen aber dem Ursprünglichen Wunsch der Gründer der Gesellschaft.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser richtungsweisenden Versammlung begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Michael Abou-Dakn
Für den Vorstand der GGG-B

Einladung zur Mitgliederversammlung mit anschließender Fachsitzung
am Mittwoch, den 22. April 2026 um 17.45 Uhr


Wissenschaftliche Sitzung zum Schwerpunktthema „Präeklampsie“

Am Mittwoch, den 18.Februar 2026, fand die Sitzung der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin (GGG-B) im Hörsaal des Kaiserin Friedrich Hauses am Robert-Koch-Platz statt. Die Veranstaltung wurde als Hybridveranstaltung angeboten, sodass sowohl Teilnehmer vor Ort (insgesamt 40) als auch online (insgesamt 35) teilnehmen konnten.

Das Schwerpunktthema war „Präeklampsie“. Die wissenschaftliche Leitung und Moderation übernahmen Prof. Dr. med. Michael Abou-Dakn und Dr. med. Lisa Lorenz-Meyer.

Der Abend begann mit einer Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. med. Abou-Dakn. Es folgten spannende Vorträge zum Themenkomplex „ peripartale Kardiomyopathie und Präeklampsie“ online präsentiert von Dr.med. Julia Lueg, Klinik für Kardiologie im DHZC Berlin.

Ein weiteres Thema war die „kardiologische Nachsorge nach hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen“, eine sehr gute Übersicht vorgetragen von Prof. Dr. med. Ralf Dechend, AG-Leiter für Experimental and Clinical Research Center im Helios Klinikum Buch und Charité, Campus Buch und Max-Delbrück-Centrum .

Auch aktuelle Entwicklungen in der Forschungsarbeit zu „molekularen Pathomechanismen der Präeklampsie“ wurden vorgestellt präsentiert durch Dr.med. Olivia Nonn. Eine weitere interessante Präsentation gab es zudem zum Thema „Schwangerschaft bei chronischen Nierenerkrankungen (CKD) „vorgetragen durch Dr. med. Evelyn Seelow (sie bietet hierzu eine Sprechstunde in der Charité an, Kontaktadresse: evelyn.seelow@charite.de, Klinik für Nephrologie, Campus Charité Mitte) und „chronischen Nierenerkrankungen nach Schwangerschaft“ präsentiert von Dr.med. Julia Seelemann (auch sie bietet hierzu eine Sprechstunde in der Charité an; Kontaktadresse: julia.seelemann@charite.de, Klinik für Nephrologie, Campus Virchow Charité).

Der abschließende Vortrag beschäftigte sich mit dem Themenkomplex „antihypertensive Therapie bei der jungen Frau“ gehalten von Dr med. Süha Dasdelen, Chefarzt der Nephrologie im Vivantes Humboldt-Krankenhaus. Eingebaut im Vortrag waren Fragen an das Auditorium mit Abstimmungsmöglichkeiten, das Auditorium lag immer richtig mit seiner Abstimmung! In diesem Vortrag wurde auf den jahrelangen Einsatz von Medikamenten und deren möglichen Nebenwirkungen herausgehoben, daher besonders in jungen Jahren Nebenwirkungsprofil beachten. Interessant war auch der Aspekt der genderspezifischen und damit auch hormonabhängigen Physiologie der Nierentubuli.

Der Abend endete mit einer Zusammenfassung und Verabschiedung durch Prof. Dr.med. Abou-Dakn und Dr. med. Lisa Lorenz-Meyer, gefolgt von inspirierenden Gesprächen zum Netzwerken und Kennenlernen. Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer mit 4 Punkten zertifiziert, und die nächste Sitzung ist für den 22.04.2026 geplant.


11. Gemeinsame Perinatalkonferenz (QBB und GGG-B) am 19.November 2025

Am Mittwoch, den 19.November 2025, fand die 11. Gemeinsame Perinatalkonferenz (QBB und GGG-B) im Hörsaal des Kaiserin Friedrich Hauses am Robert-Koch-Platz statt. Die Veranstaltung wurde als Hybridveranstaltung angeboten, sodass sowohl Teilnehmer vor Ort (ca.80 Personen) als auch online (ca. 50 Personen) teilnehmen konnten.

Das Schwerpunktthema war „11. Gemeinsame Perinatalkonferenz“. Die wissenschaftliche Leitung übernahm Prof. Dr. Michael Abou-Dakn.

Der Abend begann mit einer Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Abou-Dakn (GGG-B) und Dominique Nippe (QBB). Nach einem Nachruf auf Prof. Dr. med. Peter Börner vorgetragen durch Prof. Dr. med. Klaus Vetter folgten spannende Vorträge, unter anderem zum Thema natürliche Geburt ohne digitale Untersuchung (SOFIE-Studie ) präsentiert von Prof. Dr. med. Wolfgang Henrich. Bisher wurden 34 Gebärende in der Sofie-Gruppe(unter anderem geleitet durch OA Dr. med. Larry Hinkson an der Charité Campus Mitte) mit 36 Gebärenden in der Routinegruppe verglichen: jeweils 19 vaginale Entbindungen; 7 Sectiones in SOFIE-Gruppe versus 6 Sectiones in Routinegruppe; 4 Vakuumentbindungen versus 10 VE in der Routinegruppe; 4 Entbindungen in externer Klinik versus 1 Entbindung in anderer Klinik, kein Fall von klinischer Chorionamnionitis versus 3 Fälle von Chorionanmionitis. Die Studie läuft weiter in der Charité Campus Mitte, bisheriges Fazit der SOFIE-Studie: vaginale Untersuchungen überdenken; Sonographie ist zuverlässiger; Wahrung der Intimsphäre; schmerzfrei; reduziert Chorionamnionitis; reduziert Antibiotikabedarf; reduziert Sectiorate wegen AIS. Hebammen werden mit ins Boot genommen und angeleitet für die US-Messungen unter der Geburt. Es bleibt spannend.

Ein weiteres Thema waren die kommentierten Perinataldaten 2024 aus geburtsmedizinischer Perspektive vorgetragen durch Dr. med. Iris Dressler-Steinbach: Zusammenfassung Auswertungsjahr 2024: 37.118 Kinder in Berlin, Bundesweit 664.000;in Berlin 1389 Geburten mehr als im Vorjahr, im Bund 10.000 Geburten weniger; 2.753 Frühgeburten<37ssw (7.46%); 633<28SSW (1,71%); 141 schwere Azidosen pH<7,0: 635 Mehrlingsschwangerschaften (8 Drillingsschwangerschaften); Sectiorate mit 31% stabil; keine mütterlichen Sterbefälle; 36475 Mütter mit Komplikationen (DR IV Grades, Blutung>1000ml; Anämie, Fieber im Wochenbett, allgem. peripartale behandlungsbedürftige Komplikationen, Hysterektomie/Lap); hochqualitative und sichere Geburtshilfe in Berlin. .

Im Anschluss wurden die kommentierten Perinataldaten 2024 aus neonatologischer niedriger Fallzahlen sind statistisch signifikante Auffälligkeiten nicht zu erwarten; keine signifikanten Unterschiede in der Frühgeborenenversorgung tendenziell mehr ROP und BDP; Zunahme des Kopfumfanges <10Perzentile bedingt durch CPAP und reversibel. .

PD Dr. med. Josefine Königbauer und Doktorantin Amira Göpfrich teilten Ihre Perspektiven zu den ersten Daten aus dem Berliner Register für mütterliche perinatale Mortalität und Totgeburten (GeMoRe) . Die Datenerfassung per Leichenschein beinhaltet Sterbedatum, Klinikum, Mehrlinge ja oder nein, Größe und Gewicht sowie Ursache als Freifeld. GeMoRe hingegen erfasst alles, was ebenfalls auf Leichenschauschein steht, darüber hinaus Angaben zur Mutter (z.B. Alter,, Herkunft, Schwangerschaftsanamnese, Vorerkrankungen) und vermutliche Todesursache. Zusammenfassend ergibt sich durch GeMoRe eine verbesserte Erfassung: sie deckt zusätzliche Fälle auf, dadurch ergibt sich eine höhere potenzielle Rate an Totgeburten; einheitlichere Erfassung mit mehr Variablen einhergehend mit ansteigenden klassifizierbaren Fällen im GeMoRe; perspektivisch: digitaler leichenschauschein mit mehr Variablen und regelmäßige Feedbackschleifen an Kliniken zur Datenqualität. .

Auch aktuelle Entwicklungen zum Thema: „Was gibt es Neues aus dem IQTIG zur Qualitätssicherung“ wurden vorgestellt, bei einem hohen Bedarf an Daten im Bereich der perinatalen Versorgung gibt es neue Aktivitäten zur Schaffung eines peripartalen Registers/Stufenplanes eines perinatalen Registers mit dem Wunsch der Verknüpfung der Perinatalerhebung mit der Neonatalerhebung präsentiert von Prof. Dr. Günther Heller.

Krankheitsbedingt entfiel der Vortrag zum Thema: „Aktuelles zu Hebammen in Berlin.

Aus technischen Gründen war es leider nicht möglich, dass PD Dr. Dietmar Schlembach seinen Vortrag zum Thema:“2025 FIGO and WHO call for action on PPH- Wolrd PPH Day 5.October“ halten konnte.

Der Abend endete mit einer Zusammenfassung und Verabschiedung durch Prof. Dr. Abou-Dakn sowie Dominique Nippe, gefolgt von inspirierenden Gesprächen zum Netzwerken und Kennenlernen. Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer zertifiziert, und die nächste Sitzung ist für den 18. Februar 2026 geplant. Eine Vereins(neu)gründung mit Gemeinnützigkeit und eine Mitgliederversammlung sind in dieser Sitzung anvisiert.


Wissenschaftliche Sitzung zum Schwerpunktthema: „Urogynäkologie“

Am Mittwoch, den 17.September 2025 fand die Sitzung der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Berlin (GGG-B) im Hörsaal des Kaiserin Friedrich Hauses am Robert-Koch-Platz statt. Die Veranstaltung wurde als Hybridveranstaltung angeboten, sodass sowohl Teilnehmer vor Ort (ca.50) als auch online (30) teilnehmen konnten. Das Schwerpunktthema war „Urogynäkologie“. Die wissenschaftliche Leitung und Moderation übernahm Prof. Dr. Michael Abou-Dakn.

Der Abend begann mit einer Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Abou-Dakn. Es folgten spannende Vorträge, unter anderem zur „intrapartalen Beckenbodenprotektion und der Versorgung von Geburtsverletzungen“, präsentiert von PD. Dr. Nina Kimmich (per Zoom zugeschaltet vom Universitätsspital Zürich).

Ein weiteres Thema war „Wenn somatische Symptome den Zustand der Seele anzeigen – postpartale Blasenentleerungsstörung“ vorgetragen von Dr. Kathrin Beilicke und Dr. Juliane Marschke. Anhand einer Kasuistik wurde nochmals verdeutlicht, wohin postpartale Symptome und Depressionen im Wochenbett perspektivisch hinführen können. Hier wurde nochmals die Bedeutung des Edinburgh Postnatale Depression Skala (EPDS) als Arbeitstool hervorgehoben.

Auch aktuelle Entwicklungen bei konservativen Therapiemöglichkeiten postpartaler Beckenfunktionsstörungen wurden vorgestellt, inklusive neuer Ansätze bei Screening, Diagnostik und Therapie, präsentiert von PD Dr. Kaven Baeßler.

Zudem gab es eine interessante Präsentation zur Vorstellung der Junior Academy der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und Beckenbodenbodenchirurgie (AGUB) e.V. als Teil der DGGG-Organisation, gehalten von Dr. Nathalie Ng-Stollmann.

Ein weiteres spannendes Thema war das Update zu uteruserhaltenden Deszensusoperationen mit und ohne Gewebeersatz inklusive neue Ansätze bei Diagnostik und Therapie, spannend vorgetragen durch Prof. Dr. Ralf Tunn.

Der Abend endete mit einer Zusammenfassung und Verabschiedung durch Prof. Dr. Abou-Dakn, gefolgt von inspirierenden Gesprächen zum Netzwerken und Kennenlernen.

Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer zertifiziert, und die nächste Sitzung ist für den 19. November 2025 geplant.


 

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Letzte Änderung: 18.08.2026



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